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Theoretisch läuft die Anbindung medizinischer Einrichtungen an die TelematikinfrastrukturSicheres digitales Netz des deutschen Gesundheitswesens … mehr erfahren (TISicheres digitales Netz des deutschen Gesundheitswesens … mehr erfahren) seit 2017, praktisch hat sie 2018 erst so richtig Fahrt aufgenommen. Bis Ende 2021 sollte sie nach  dem Willen von Gesetzgeber und TI-Betreibergesellschaft gematik flächendeckend umgesetzt sein, um zu Beginn des Jahres 2022 mit der verpflichtenden Einführung des E-Rezepts in ganz Deutschland auch die Apotheken in den gesicherten digitalen Informationsaustausch einzubeziehen. Die Einführung hat sich verzögert, doch sie läuft weiter – inklusive weiterer TI-Anwendungen in den kommenden Jahren.

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Planung und den Stand der Umsetzung. Ausführlichere Darstellungen und Informationen zu aktuellen Entwicklungen sind auf spezifischen Seiten zu den einzelnen Anwendungen zu finden.

Anwendungen der Telematikinfrastruktur

Versichertenstammdatenmanagement (VSDM)

Das Notfalldatenmanagement (NFDM)

Der Elektronische Medikationsplan (eMP)

Kommunikation im Medizinwesen (KIM)

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)

Die elektronische Patientenakte (ePA)

Das elektronische Rezept (E-Rezept)

TI-Messenger (TIM)

Der Blick auf’s Ganze: Elektronische GesundheitskarteChipkarte für die Identifikation der Versicherten innerhalb der Telematikinfrastruktur … mehr erfahren (eGKChipkarte für die Identifikation der Versicherten innerhalb der Telematikinfrastruktur … mehr erfahren), elektronische Patientenakte (ePADigitale Akte unter Datenhoheit des Patienten … mehr erfahren) und der Weg zum sicheren digitalen Informationsaustausch im Gesundheitswesen unter Einbeziehung der Patienten

Die Einführung der TelematikinfrastrukturSicheres digitales Netz des deutschen Gesundheitswesens … mehr erfahren dient einem Zweck, der ohne die Schaffung der damit verbundenen technischen Voraussetzungen bislang nicht erreichbar war: dem gesicherten digitalen Austausch von medizinischen Informationen, in den in einem bestimmten Umfang auch Patienten und Versicherte einbezogen werden können – sofern sie das wünschen.

Damit verbessern sich einerseits Verfügbarkeit und Zugriffsmöglichkeiten der Patienten und Versicherten auf ihre eigenen Gesundheitsdaten. Andererseits ermöglichen die Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TISicheres digitales Netz des deutschen Gesundheitswesens … mehr erfahren) einen verbesserten Informationsfluss behandlungsrelevanter Daten zwischen Leistungserbringern. Dadurch stehen den Behandlern mehr und gegebenenfalls auch qualifiziertere Informationen als Grundlage für Entscheidungen zur Verfügung.

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Wesentliches Element dieses Prozesses ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK) der Versicherten. Sie wurde seit 2012 sukzessive eingeführt und ist seither Speicher für die sogenannten Stammdaten der Versicherten. Die Funktion als Datenspeicher wurde mit der Einführung der kartenbasierten TI-Anwendungen NotfalldatenmanagementNotfalldaten eines Versicherten, die auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gespeichert werde… … mehr erfahren (NFDMNotfalldaten eines Versicherten, die auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gespeichert werde… … mehr erfahren) und elektronischer Medikationsplan (eMPDigitales Verzeichnis der Medikamente eines Patienten … mehr erfahren) erweitert. Befunde, Arztbriefe, Rezepte und ähnliche Dokumente werden nicht auf den elektronischen Gesundheitskarten gespeichert.

Doch auch über die Funktion als Datenspeicher hinaus spielt die elektronische Gesundheitskarte eine wesentliche Rolle bei der Einführung der Anwendungen der TelematikinfrastrukturSicheres digitales Netz des deutschen Gesundheitswesens … mehr erfahren: Sie ist das Identifizierungsmittel, mit dessen Hilfe Patienten sich für die Nutzung von Anwendungen wie der elektronischen Patientenakte (ePADigitale Akte unter Datenhoheit des Patienten … mehr erfahren) ausweisen können.

TI-Roadmap 10/2023 © Mark Langguth

Die ePA ist ein digitaler Dokumentenspeicher, der Versicherten von ihrer Krankenversicherung auf ihren Wunsch hin zur Verfügung gestellt werden muss und der unter der digitalen Zugriffshoheit der Versicherten per App steht. Die elektronische Patientenakte ist – in Abgrenzung zur elektronischen Gesundheitskarte, die den Versicherungen gehört und nur über wenig Speicherplatz verfügt – ein Platz, der nicht nur deutlich vielfältigere und weitergehende Speichermöglichkeiten hat als die Gesundheitskarte, sondern auch unter Hoheit der Versicherten steht. Nur sie können bestimmen, wer welche Dokumente in die ePADigitale Akte unter Datenhoheit des Patienten … mehr erfahren einstellen und löschen, wer die ePA einsehen kann. Sie können diese Verwaltungsrechte auch delegieren.

Damit eröffnen die TelematikinfrastrukturSicheres digitales Netz des deutschen Gesundheitswesens … mehr erfahren und insbesondere die elektronische Patientenakte den Versicherten und Patienten die Möglichkeit, in einem bisher nicht gekannten Maße über ihre eigenen bei den Leistungserbringern gespeicherten Dokumente zu verfügen und am Austausch der entsprechenden Informationen beteiligt zu sein.

Zu dem Gesamtziel, den gesicherten digitalen Informationsaustausch im Gesundheitswesen unter der teilweisen Einbeziehung der Patienten zu verbessern, tragen die verschiedenen Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TISicheres digitales Netz des deutschen Gesundheitswesens … mehr erfahren) mit unterschiedlichen Funktionalitäten bei.

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